Brandschutz

Feuer

PAM-GLOBAL Abflussrohrsysteme sind nicht brennbar! Beste Voraussetzungen für erstklassigen Brandschutz.

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Am vorbeugenden baulichen Brandschutz führt kein Weg vorbei

Vorbeugender Brandschutz ist kein Nebenthema. Je nach Gebäudetyp müssen Decken und Wände innerhalb von Gebäuden die Brandweiterleitung unterbinden oder verzögern - und die Brandabschottungen der durchgeführten Leitungen müssen denselben Anforderungen genügen.

„Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss!“ (Oberverwaltungsgericht Münster (10 A 363/86) vom 11.12.1987)

Am vorbeugenden baulichen Brandschutz führt kein Weg vorbei

Vorbeugender Brandschutz ist kein Nebenthema. Je nach Gebäudetyp müssen Decken und Wände innerhalb von Gebäuden die Brandweiterleitung unterbinden oder verzögern - und die Brandabschottungen der durchgeführten Leitungen müssen denselben Anforderungen genügen.

„Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss!“ (Oberverwaltungsgericht Münster (10 A 363/86) vom 11.12.1987)

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Gesetzliche Grundlagen

Musterbauordnung

Die Anforderungen an den Brandschutz in Gebäuden werden in Deutschland durch die Musterbauordnung (MBO) bzw. die Landesbauordnungen (LBO) geregelt. Unter Anwendung der DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen) werden Bauprodukte und Bauarten in ihrem Brandverhalten eingeordnet.

Musterverwaltungsvorschrift Technische Baubedingungen 

Die MVV TB konkretisiert die Musterbauordnung in vielerlei Hinsicht und verweist auf weitere Regelungen wie die MLAR.

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Musterleitungsanlagen-Richtlinie

Die Musterleitungsanlagen-Richtlinie MLAR regelt die Abschottung von Rohrleitungen, Kanälen und elektrischen Leitungen in Gebäuden. Sie beschreibt außerdem die Ausführung der Haustechnik in Flucht- und Rettungswegen.
Die Abschottung von Rohrleitungen kann mit entsprechenden Verwendbarkeitsnachweisen (abP, abZ bzw. ETA oder aBG) oder nach den sogenannten Erleichterungen der MLAR auf Basis von Abstandsregelungen realisiert werden.
Die MLAR ist in den Bundesländern als LAR baurechtlich eingeführt.

Alle drei Dokumente finden Sie jederzeit aktuell auf der Webseite des DIBt

Brandschutzklassen: Brandverhalten und Baustoffklassen

Auch wenn vielen die Baustoffklassen nach DIN 4102-1 noch sehr geläufig sind, ist es sinnvoller, das Brandverhalten nach DIN EN 13501 zu betrachten. Wie die Tabelle zeigt, ist die europäische Norm erheblich differenzierter und adressiert neben der Hauptklasse A bis F ausdrücklich auch Risiken wie Rauchentwicklung (s für smoke) und brennendes Abtropfen (d für droplets). Die Tabelle stellt eine vereinfachte Sicht der Klassen nach DIN EN 13501-1 dar, da die Kriterien s und d jeweils unterschiedlich kombiniert werden können. Die Tabelle zeigt aber, dass eine "B" Klassifizierung nach DIN einer "E" Klassifizierung nach EN entsprechen kann.

Hinzu kommt, dass die Prüfbedingungen z.B. für das Kriterium "d" nicht sehr streng sind. So ist z.B. die Prüfdauer sehr kurz angesetzt. Ein Prüfergebnis d0 ist bei brennbaren Werkstoffen daher kein Garant dafür, dass im Gebäudebrand kein Abtropfen stattfindet. 

Daher sollte die Vermeidung von brennbaren Baustoffen das Ziel jeden Brandschutzes sein. Insbesondere brennend abtropfende Materialien, giftige Rauchgase und die unnötige Erhöhung der Brandlasten erzeugen zusätzliche Gefahren im Falles eines Brandes.

Brandschutzklassen: Brandverhalten und Baustoffklassen

Auch wenn vielen die Baustoffklassen nach DIN 4102-1 noch sehr geläufig sind, ist es sinnvoller, das Brandverhalten nach DIN EN 13501 zu betrachten. Wie die Tabelle zeigt, ist die europäische Norm erheblich differenzierter und adressiert neben der Hauptklasse A bis F ausdrücklich auch Risiken wie Rauchentwicklung (s für smoke) und brennendes Abtropfen (d für droplets). Die Tabelle stellt eine vereinfachte Sicht der Klassen nach DIN EN 13501-1 dar, da die Kriterien s und d jeweils unterschiedlich kombiniert werden können. Die Tabelle zeigt aber, dass eine "B" Klassifizierung nach DIN einer "E" Klassifizierung nach EN entsprechen kann.

Hinzu kommt, dass die Prüfbedingungen z.B. für das Kriterium "d" nicht sehr streng sind. So ist z.B. die Prüfdauer sehr kurz angesetzt. Ein Prüfergebnis d0 ist bei brennbaren Werkstoffen daher kein Garant dafür, dass im Gebäudebrand kein Abtropfen stattfindet. 

Daher sollte die Vermeidung von brennbaren Baustoffen das Ziel jeden Brandschutzes sein. Insbesondere brennend abtropfende Materialien, giftige Rauchgase und die unnötige Erhöhung der Brandlasten erzeugen zusätzliche Gefahren im Falles eines Brandes.

PAM-GLOBAL Abflussrohre aus Guss - Das SML-Rohrsystem mit der besten Brandklassifizierung

Die PAM-GLOBAL S (SML) Abflussrohre entsprechen der europäischen Brandklassifizierung A1. Dies bedeutet:

  • Absolut nicht brennbar
  • Keine brennend abtropfenden Bestandteile
  • Keine Rauchentwicklung - keine giftigen Rauchgase
  • Keine Erhöhung der Brandlasten
  • Sehr geringe Längenausdehnung

PAM-GLOBAL Abflussrohre aus Guss leisten damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung der Brandweiterleitung sondern auch zur Reduzierung von zusätzlichen Gefahren im Falle eines Brandes. Sie erzeugen keine zusätzliche Brandlast im Gebäude!

Abschottungslösungen für Installation mit PAM-GLOBAL (SML) Abflussrohrsystemen

Grundsätzlich muss bei der Brandabschottung von Rohrleitungen unterschieden werden nach den Rohrwerkstoffen. Nichtbrennbare Rohrwerkstoffe wie Gusseisen benötigen in der Regel einfachere Abschottungen als brennbare Werkstoffe wie Kunststoff. Darüber hinaus können nichtbrennbare Werkstoffe auch die Brandweiterleitung nach unten unterbinden, die bei brennbaren Rohrwerkstoffen durch brennendes Abtropfen oder durch Verlust des Raumabschlusses unter dem Brandraum verursacht werden kann. 

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Komplette Installation in Guss

Brandschutz bei Gussrohrinstallation

PAM-GLOBAL S Installation ohne Kompromisse im Brandschutz

Die komplette Installation mit PAM-GLOBAL S (SML) vom Keller bis zum Objektanschluss bietet den perfekten vorbeugenden Brandschutz. Lediglich die Durchdringungen von Decke und Wand müssen fachgerecht verschlossen werden - nach den Erleichterungen der MLAR oder mit einer zugelassenen Lösung. Für beides eignen sich die Brandschutzisolierungen U PROTECT von SAINT-GOBAIN ISOVER.

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Mischinstallation guss/Kunststoff

SVB Einbauvarianten
Einbauvarianten beim SVB für die Mischinstallation

Bei Mischinstallation von nichtbrennbaren PAM-GLOBAL S (SML) Abflussrohren und brennbaren Kunststoffrohren bietet die PAM-GLOBAL SVB-Steckverbindung die sichere Lösung. Die SVB ist vom DIBt zugelassen, abZ-Nr. Z-19.17-2130. Für die Einbauvarianten R90 und R120 hat das DIBt Bauartgenehmigungen aBG erteilt.

  • Lieferbar für SML DN 50 bis DN 150
  • Keine Mindestabstände zu Wänden, Decken und Verkleidungen
  • Freie Verlegung (ohne Gipskartonverkleidung) möglich
  • Feuerwiderstandsklasse R90, bei Einbau in Fallleitungen R120
  • In der Fallleitung und am Etagenanschluss einsetzbar
  • Geringe Abstände zu benachbarten Leitungen
  • Leicht zu montieren
  • Montage mit Nullabstand (0-Abstand) zu anderen Leitungen möglich
Wir beraten Sie gerne zu Brandschutzfragen bei unseren Produkten!
Downloads
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PAMtorials - YouTube Tutorials

PAMtorial #6 SVB bei Mischinstallationen

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PAMtorial #5 SVB Set MBS

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